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Ausflüge und Touren mit Kindern

"LANGWEILIG!"... Wer kennt das auch? Der eigene Kopf ist voll, aber die Kids möchten trotzdem beschäftigt werden. Zeit also, eine aktive Freizeit zu nehmen und rauszugehen. Packt die Kinder ein und ab geht es. Das Wichtigste: Es muss überhaupt nichts Anspruchsvolles oder pädagogisch Wertvolles sein. Auch die Jüngsten brauchen mal Zeit zum Ausspannen. Und wo kann man das besser als in der Natur.

Worauf sollte ich bei Ausflügen mit Kindern achten?

Auswahl der Touren

  • Schafft mein Kind die Tour? Wenn man einen Spaziergang oder eine Wanderung plant, sollte man immer die folgende Regel im Kopf haben: Alter des Kindex * 2 = Die maximale Gesamtlänge einer Tour, die das Kind guten Gewissens selber laufen kann. Natürlich ist die Leistungsfähigkeit bei jedem Kind individuell, aber ein 4-jähriges Kind kann schon 6 bis 8 Kilometer laufen - entsprechend lange Pausen eingeplant.
  • Welche Hilfsmittel zum Kindertransport sind sinnvoll? Längere Touren sollten nur dann geplant werden, wenn das Kind frei und sicher sitzen kann. Ein Buggy mit großen Reifen und eine Trage (Kraxe) helfen dabei, auch etwas längere Touren mit den Kids durchzuführen. Aber: Nicht jeder Weg ist für den Kinderwagen geeignet. Schnell wird sonst aus der entspannten Wanderung eine Schlepperei.
  • Muss ich die Tour nur an meinem Kind ausrichten? Natürlich nicht. Aber man sollte darauf achten, dass die Kinder nicht den Spaß verlieren. Ausreichend Pausen bei der Verwendung der Kraxe, ein Picknick auf der Wiese und vielleicht mal ein Baumstumpf zum Klettern reichen vor allem den Kleinen vollkommen. Wenn die Kinder dann mobiler werden, sollten aber auch die Touren etwas interessanter werden. Aber Achtung: Den Kids geht es in der Regel nicht um Aussicht oder Anspruch sondern ganz einfach darum zu klettern, zu rennen und sich auszuprobieren

Hier ein paar Empfehlungen für den Ausflug mit einem Kinderwagen

Worauf sollte ich bei Ausflügen mit Kindern achten?

Ausrüstung

  • Brauche ich eine Kraxe? Nein - nicht zwingend. Möchte man aber Touren machen, bei denen man größere Höhendifferenzen überwinden muss, macht sich eine Trage für Kleinkinder durchaus nützlich. Wichtig ist, dass das Kind selbstständig frei sitzen kann und dass ausreichend Pausen (mindestens aller 30 Minuten) eingelegt werden, bei denen das Kind die Trage verlassen kann.
  • Braucht mein Kind Wanderschuhe? Kurz und knapp: Jein. Zumindest, wenn das Kind viel selber laufen soll und etwas Trittsicherheit von Nöten ist, dann machen sich gute Wanderschuhe bezahlt. Ab 6 Jahren sollten die Kids dann auch an Wanderschuhe gewöhnt werden. Bei einem Spaziergang um einen See kann man aber getrost auf vernünftige Turnschuhe zurückgreifen - die Füße sollen auch atmen. Am Ende kommt es darauf an, womit die Kinder selber am liebsten laufen. Wasserfeste Schuhe machen sich aber gut, wenn man Abenteuertouren macht, wo auch mal ein Flußbett zu queren ist.
  • Braucht es teure Wetterkleidung? Wenn man seine Ausflugsplanung auch etwas am Wetter ausrichtet, dann stellt sich die Frage nicht. Einen Regenponcho kann man aber gern immer dabei haben. Wenn es dann auf Herbst und Winter zugeht, macht der Zwiebellook am meisten Sinn. Aber gerade in den kühleren Jahreszeiten sind wasserfeste Jacken immer ratsam. Im Herbst und Winter gehen wir nie ohne Matsch- oder Schneehose aus dem Haus.

Worauf sollte ich bei Ausflügen mit Kindern achten?

Verpflegung

  • Welche Verpflegung ist die Beste? - diejenige, die den Kindern Freude bereitet. Darunter darf gern auch mal Naschwerk sein. Meist reicht es aber schon, Obst und Gemüse geschnitten zu präsentieren. Solange es wie Fingerfood ist, ist das die perfekte Verpflegung für eine Tour mit Kindern. Was auch immer gut ankommt: Brot mit einem knackigen Salatblat drauf (gern ergänzt um Käse oder Wurst)
  • Welche Getränke sollte ich mitnehmen? - auch hier gilt, was schmeckt. Aber sicherlich sind hochgesüßte Getränke nicht unbedingt sinnvoll. Der Blutzucker spielt sonst gleich verrückt. Energy Drinks oder koffeinhaltige Getränke sind sowieso nichts für Kinder. Das gute alte Wasser reicht meist vollkommen aus. Am Besten hat man pro Teilnehmer eine eigene Flasche (0,5 Liter) plus eine Reserveflasche. Allerdings gibt es in Mitteleuropa kaum noch Regionen, wo nicht eine Wirtschaft oder ein Getränkeautomat das Nachfüllen erleichtert. Und gerade im Gebirge gibt es auch Wasserquellen, die eine Flasche füllen können.

Unsere Touren-Empfehlungen

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